Land investiert 1,2 Millionen Euro in Kinder- und Familienzentren

Für die Weiterentwicklung der Kinder- und Familienzentren stehen im Haushalt 2017 insgesamt 1,2  Millionen Euro bereit. Kinder- und Familienzentren haben sich aus bestehenden Kindertageseinrichtungen weiterentwickelt und bieten ein niederschwelliges Angebot der begleitenden Beratung und Unterstützung.

Die Bildungsarbeit soll so auf das ganze System Familie ausgeweitet werden.  „Familien befinden sich im Spannungsfeld zwischen Elternschaft, Beruf und gesellschaftlichen Erwartungen. Die Kinder- und Familienzentren  bieten ein konzentriertes lokales Netzwerk, das Begegnung fördert, Eigenkräfte aktiviert und so die Erziehungskompetenz der Eltern stärkt. Bestehende lokale Strukturen werden so gebündelt und vernetzt“, betont der Grüne Landtagsabgeordnete Alexander Salomon.

Lisbach und Salomon: „Zusammenarbeit mit Eltern ist eine zentrale Voraussetzung für eine gute Kinder- und Familienbildung“

Mit den zusätzlichen Mittel sollen die am Landesförderprogramm beteiligten Einrichtungen in ihrem Qualitätsprozess unterstützt werden. Das Ziel ist, dass die Kitas zu einem integrierten Zentrum für Kinder und ihre Familien werden. „Die Zusammenarbeit mit Eltern ist eine zentrale Voraussetzung für eine gute Kinder- und Familienbildung. Das Wissen der Eltern ist jederzeit willkommen -  so entstehen gelebte Erziehungspartnerschaften. Mit den Zentren stärken wir auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familien durch flexible Betreuungsangebote“, so Bettina Lisbach, MdL. Damit leiste das Angebot einen wichtigen Beitrag für die Integration in den Sozialraum.

Bisher fördert das Land 94 Kinder- und Familienzentren, sieben davon alleine in Karlsruhe. In der Fortführung der Finanzierung aus dem letzten Jahr erhält jede Einrichtung eine Pauschale von 10.000 Euro. Darin ist auch eine Pauschale von jeweils 5.000 Euro enthalten, um die Einrichtungsleiterinnen und -leiter bei ihren Leitungsaufgaben zu entlasten.

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